Apotheke in Bad Homburg vor der Höhe (61352, Hochtaunuskreis)

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Apotheke in Bad Homburg vor der Höhe (61352)

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Apotheke bzw. Apotheken

Als Apotheke wird ein Standort bezeichnet, an dem Arzneimittel und Medizinprodukte abgegeben, geprüft und hergestellt werden. Darüber hinaus ist es eine Hauptaufgabe des Apothekenpersonals und des Apothekers, die Kunden zu beraten, sie über Nebenwirkungen zu informieren und etwaige Wechselwirkungen mit anderen Heilmitteln aufzudecken. Zusätzlich zu der Abgabe von Medikamenten veräußern Apotheken auch „apothekenübliche Waren“ wie Nahrungsergänzungsmittel, kosmetische Erzeugnisse und weitere Waren mit gesundheitsförderndem Bezug.

Allgemeines über Apotheken

Wortursprung

Die Bezeichnung „Apotheke“ (mittelhochdeutsch „Spezereiladen“) stammt über lateinisch „apotheca“ vom altgriechischen „apothéke“ ab, was wörtlich Ablage (oder Depot, Aufbewahrungsort, Speicher, Lager) für Vorräte im Allgemeinen bedeutet. Bei Galenos war mit apoteca ein Aufbewahrungsort für Bücher gemeint. Oft bezeichnete es wie beim römischen Agrarschriftsteller Columella das vorwiegend oben im Hause gelegene Weinlager, wo der Wein in Amphoren gelagert wurde. In Abtein wurde lateinisch apotheca die Kammer zur Deponierung von Heilkräutern („Kräuterkammer“) bezeichnet. Im Hochmittelalter bezeichnete apotheca üblicherweise eine Verkaufsbude für Gewürze, eine Warenniederlage oder einen Kramladen, unterhalten vom apothecarius.

Aufgabe der Apotheke

In Deutschland und in Österreich erledigt die Apotheke den dem Recht entsprechenden Einsatz als Bestandteil des Gesundheitssystems, die ordnungsgemäße Pharmakonversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Dies ist in den jeweiligen Apothekengesetzen (Deutschland, Österreich) festgelegt.

In der Schweiz dagegen ist die Arzneiabgabe im Heilmittelgesetz festgelegt, nach ihr dürfen Apotheker Präparate abgeben, noch dazu kennen, da das Apothekerwesen kantonal geregelt ist, vierzehn Kantone die Selbstdispensation durch Mediziner. Eine solche Selbstdispensation existiert in der BRD nur in der Beschaffenheit der tierärztliche Hausapotheke, in Österreich in Form der ärztlichen Hausapotheke für humanmedizinische Arzneimittel und in der Form der tierarztlichen Hausapotheke. Hier handelt es sich um eine Abgabestelle.

Die Befolgung der gesetzlichen Anforderungen wird in Deutschland von den Bundesländern überwacht. In Nordrhein-Westfalen sind hauptamtlich beschäftigte Amtsapotheker in den Bezirken und kreisfreien Städten für die Aufsicht zuständig.

Verkauf von Medikamenten

Apotheken dürfen Medikamente vertreiben, da sie Artikel besonderer Art sind und oft Erklärung und Beratung in besonderem Ausmaß bedürfen. Während in Deutschland und in Österreich ausschließlich Apotheken Medikamente verkaufen dürfen, ist in der Schweiz die Selbstdispensation durch Ärzte gestattet.

Der Absatz muss durch pharmazeutisches Personal erfolgen. In Deutschland dürfen Apotheken mit einer Versandhandelsgenehmigung Heilmittel im Versand auch über Ländergrenzen hinaus veräußern.

Anweisungen zur Regelung der Abgabepreise von Arzneimitteln finden sich in der Bundesrepublik Deutschland in der Arzneimittelpreisverordnung, für die Schweiz ist das Bundesamt für Gesundheit zuständig, es stellt eine Spezialitätenliste her.

Verwaltung der Apotheke

Apotheken dürfen einzig von einem staatlich anerkannten Apotheker geführt werden.

In Deutschland kann für 4 Wochen je Jahr, beispielsweise aufgrund Krankheit oder Urlaub des Apothekers, eine Vertretung unter Zuhilfenahme von einen Pharmazieingenieur oder Apothekerassistenten stattfinden; bei Absenz bis zu drei Monaten oder im Falle einer Krankenhaus- bzw. Hauptapotheke ist die Vertretung unter Einsatz von einen Apotheker vorgeschrieben.